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Schulgeschichte

 

Im Lauf der Jahrzehnte entwickelten sich verschiedene Schulformen,

  • so eine "Höhere Töchterschule" (1897),
  • ein Kindergärtnerinnenseminar mit Kindergarten (1906)
  • und eine private kaufmännische Schule (1918).

Nach der Zwangsschließung durch die Nationalsozialisten dienten die Schulräume wie schon im ersten Weltkrieg als Lazarett.

Doch konnte bereits im November 1945 wieder mit dem Unterricht im Kindergärtnerinnenseminar, dem schon bald ein zweiter Kindergarten und ein Hort angeschlossen wurden, begonnen werden.

Aus diesem Seminar entstand im Jahre 1973 die Fachakademie für Sozialpädagogik, seit 1975 in der Trägerschaft des Schulwerks der Diözese Augsburg.

Die sofort nach Kriegsende errichtete dreistufige Mädchenmittelschule wurde ab 1959 vierstufig, seit 1999 sechsstufig geführt, nachdem seit Beginn des Schuljahres 1986/87 auch Knaben in die Realschule Maria Stern aufgenommen werden.

Die durch wachsende Schülerzahlen verstärkte Schulraumnot hatte bereits 1983 zum Abbruch des Schulgebäudes und zum Bau eines neuen Gebäudekomplexes am bisherigen Ort geführt.

Zwischenzeitlich hat die Trägerschaft der Schule das Schulwerk der Diözese Augsburg übernommen.

Der bereits verstorbene Diözesanbischof Josef Stimpfle sagte bei der Einweihung des Schulzentrums: "Die Diözese Augsburg weiß das treue Bemühen der Sternschwestern und der weltlichen Lehrkräfte in Unterricht und Erziehung wohl zu würdigen und will mit diesem erneuerten Schulzentrum die Voraussetzungen schaffen, dass sie ihrer hohen Bildungs- und Erziehungsaufgabe auch in Zukunft gerecht werden können. Religiöse, geistliche und sittliche Werte zu vermitteln, gehört zur wesentlichen Aufgabe einer christlichen Schule. In einer Zeit der Säkularisierung und Liberalisierung, in der diese Werte immer mehr schwinden, gewinnt sie zunehmend an Bedeutung. Unsere Eltern wünschen über die Vermittlung von vielerlei Wissen hinaus eine ganzheitliche Bildung, die den heranwachsenden Menschen in seine wesenhafte Beziehung zu Gott stellt, seinem Schöpfer und Erlöser, seinem Ursprung und Ziel, und ihn zu einem Höchstmaß an menschlicher und christlicher Reife führt. Entsprechend dem Geist des Ordensgründers, des hl. Franziskus, möge diese Schul- und Erziehungsgemeinschaft mit Freude und Zuversicht ihrer weiteren Arbeit entgegensehen und dazu Gottes Beistand und Geleit erfahren."