Biologieunterricht in der Natur

 Waldprojekt der 6. Klassen

 

Einen zweistündigen Unterrichtsgang unternahmen die 6. Klassen der Realschule Maria Stern mit ihrer Biologielehrerin Karin Lessmann auf die Marienhöhe. Revierförster Sven Schmidt vom Forstrevier Nördlingen erklärte den Schülern, dass der „Wald“ auf der Marienhöhe vor ungefähr 100 Jahren künstlich angelegt worden sei. Anhand von Baumscheiben mit Jahresringen sollten die Realschüler/-innen das Alter der Bäume bestimmen. Außerdem konnten sie verschiedene Holzscheite den wichtigsten Laub- und Nadelbäumen zuordnen, zum Beispiel der sehr selten gewordenen Ulme.

Die Schüler lernten einiges über die Blätter, die Rinde und die allgemeine Bedeutung von Bäumen für die Forstwirtschaft. Daneben ging es auch um ein korrektes Verhalten im Wald, wo man Müll, Feuer und unnötigen Lärm vermeiden sollte. Für alle Schüler bedeutete es einen interessanten Gang in die Natur, bei dem sie zum einen etwas lernen, zum anderen aber auch Freude am Erhalt der wichtigen Mischwälder entwickeln konnten.

 

Helmut Radeck